Es gibt an der Fasnacht fast keine Vorschriften und Verbote. Aber einiges gehört einfach zum guten Ton - oder ist empfehlenswert:


Am Morgenstreich:

Kommen Sie beizeiten. Um vier Uhr herrscht ein Gedränge. Nehmen Sie weder Handtaschen noch zuviel Geld und Wertgegenstände mit. Tragen Sie eher keine Kontaktlinsen. Kleiden Sie sich warm und währschaft.


Bleiben Sie mit Ihren Freunden zusammen, aber bilden Sie keine Ketten. Vereinbaren Sie feste Treffpunkte zu bestimmten Zeiten für den Fall, dass Sie sich aus den Augen verlieren.


Dunkelheit ist erstes Gebot am Morgenstreich. Man öffnet keine Vorhänge und entzündet keine Feuerwerke. Fotografieren Sie ohne Blitzlicht; so irritieren Sie die Maskierten nicht, und die Bilder werden stimmungsvoller.

Ganz allgemein:

Tragen Sie die Fasnachtsplakette gut sichtbar. Hingegen sind geschminkte Gesichter, Pappnasen, Narrenkappen, Schunkeln, Grölen - aber auch Betrunkenheit - an der Basler Fasnacht verpönt.


Masken, Instrumente und weitere Utensilien schränken die Aktiven in ihrer Bewegungsfreiheit ein. Behindern Sie sie deshalb nicht. Bewerfen Sie diese nicht mit Konfettis (in Basel "Räppli" genannt). Lassen Sie ihnen den Vortritt - auch zu ihren wohlverdienten Pausen in den Restaurants.

Die Regeln des Anstands und der Rücksichtnahme gelten an der Fasnacht ganz besonders: Man lässt Kindern, Betagten und Behinderten den Vorrang. Orangen und andere Gegenstände wirft man weder zurück, noch aufs Geratewohl ins Publikum; Konfettis nimmt man nicht von der Strasse auf; Trommeln und Utensilien der Aktiven sind wertvolles Eigentum und keine Souvenirs - kurz: man ist nett miteinander.